Brockenwanderung

Unterwegs in der Natur

So, wie wir, die Klassen 7, 8a und 8b , das Schuljahr 2011/2012 begannen nämlich mit 14 Tagen "Natur pur" im Rahmen eines Jugendwaldeinsatzes in Oerrel, so beendeten wir das Schuljahr mit einem Ausflug in die Natur, einer Harzwanderung zum Brocken.

Zugegebenermaßen benötigten wir erstmal die Bahn und den Bus, um dann vom Torfhaus aus den höchsten Berg des Nordens zu erklimmen. Der Busfahrer sagte uns Unerfreuliches voraus: schwere Unwetter, evt. Gewitter und viel Regen, was sich glücklicherweise erst am späten Nachmittag bewahrheitete, als wir längst schon wieder zu Hause waren.

Was wir erlebten?

  • Einen "sauberen" Nationalpark, in dem man die vorgegebenen Wege nicht verlassen und nichts wegwerfen darf,

  • den ehemaligen Grenzweg, der Deutschland in die DDR und BRD teilte,

  • den Goetheweg, benannt nach Johann Wolfgang von Goethe, der 1777 ungefähr diesen Weg einschlug,

  • ein eher herbstliches Klima mit 11Grad, teils Sonnenschein und (zum Glück) nur wenigen Regengüssen,

  • eine Wetterstation, die die oft überraschenden Wetterwechsel und extremen Wetterlagen am Gipfel anzeigt,

  • einen ungetrübten Rundumblick in 1141m Höhe,

  • Hochgebirgsgewächse mit verschiedenen Gräsern, Flechten und Moosen,

  • eine Moorlandschaft,

  • die schmalspurige Brockenbahn, die mit weniger wanderfreudigen Gästen an uns vorbeischlich,

  • den höchstgelegenen Bahnhof Deutschlands,

  • einen Brockenwirt, der Würstchen und Pommes Schranke für uns bereithielt,

  • den Ehrenfriedhof nahe Oderbrück, eine Gedenkstätte für russische und deutsche Gefallene im 2. Weltkrieg,

  • eine Strecke von 16km, die wir zu Fuß bewältigten,

und natürlich auch viel Spaß beim Wandern, auch wenn es uns am nächsten Tag Muskelkater einbrachte