Abschlussfeier 2010

Am Lagerfeuer trocknen alle Tränen - Abschlusscamping der Klassen 9a/9b an der Innerstetalsperre
Die Klassen 9a und 9b hatten als Abschlussveranstaltung ihrer Schulzeit an der Pestalozzischule eine Radtour mit Camping an die Innerstetalsperre geplant. Am 16.06.10 morgens war es dann soweit - Räder repariert, Zelte und Schlafsäcke auf dem Anhänger, Rucksack mit Lunchpaket dabei, herrliches Wetter und gute Stimmung - es konnte losgehen. Leider waren allerdings auch "plötzlich" einige Schüler von diversen "Unpässlichkeiten" heimgesucht worden - eingefallene Lungenflügel, durchschossenes Rückgrat, Fußpilz der Grußmutter -, so dass sie nicht mit auf die Tour konnten. Diejenigen, die sich auf die "knallharte" Fahrradtour auf der alten Eisenbahntrasse im Innerstetal einließen, hatten eine Menge Spaß miteinander.

Die größten Probleme beim Zeltaufbauen hatten die Lehrer, Frau Timpe, Herr Geene und Herr Franck. Warum mussten sie auch so ein Fünf-Sterne-Zelt mit eingebautem Wellness-Bereich mitnehmen?! Wir Schüler hatten jedenfalls keine Probleme und konnten auf unsere Erfahrungen von der Kanutour zurückgreifen. Nur im Mädchenzelt bei Maren, Steffi und Sandra war es arg eng nicht nur wegen der Schminkkoffer. Wie vergrößert man folglich das Zelt? - indem man sich wechselseitig rausmobbt, Gerüchte streut und sich angiftet. Was hätten wir bloß gemacht, wenn diese beruhigende Lagerfeuerstimmung nicht gewesen wäre? Jedenfalls half es jedes Mal ein wenig mit den Lehrern am Feuer zu quatschen, um wieder Frieden einkehren zu lassen.
Was gab es sonst noch außer Klasse-Steaks vom Grill - war mühsam, den anzukriegen - und Aldi-Kartoffelsalat mit Zaziki? Ein Kurzausflug nach Lautenthal zum vergeblichen Eisessen hat uns gezeigt, dass dort am Mittwochnachmittag der Ort komplett ausgestorben ist. Als Entschädigung durften wir uns eine größere Portion am Campingplatz aussuchen - oder noch besser eine Portion Pommes rotweiß.

Das Wetter war zwar großartig - alle Lehrer hatten voll den Sonnenbrand - aber es war auch ziemlich kühl und das Wasser war eiskalt. René war der einzige, der den Mumm hatte, ins Wasser zu springen - bravo!
Obwohl wir schon um drei Uhr morgens in die Schlafsäcke gekrabbelt sind, hatten wir keine Probleme, morgens die Höhe zu kriegen. Es gab frische Brötchen und Gott sei Dank Nutella - sonst wäre Herr Geene wegen schlechter Laune nicht zu genießen gewesen. Schön, dass unsere Lieblingslehrerin Frau Timpe noch mal mit auf unserer Tour war - schade, dass sie unsere Schule verlässt. Wir wünschen ihr einen guten Start an der neuen Schule in Verden!

Einige von uns mussten am nächsten Morgen noch Kippen sammeln - keinen Plan, wo die herkamen.
Der Rückweg war etwas mühsam: Karstens Schutzblech wurde geschreddert, Sandras Kette sprang dauernd ab die Fahrräder von heute taugen auch nichts mehr (noch nicht mal hinschmeißen kann man sie) - und Jenny hatte arg mit ihrem Gepäck und dem Gegenwind zu kämpfen, so dass sie plötzlich von Zauberhand ein wenig Schubkraft von hinten bekam.
Warum allerdings einige nach der Ankunft wegen kompletter Erschöpfung nicht beim Räumen helfen konnten, bleibt ihr Geheimnis.
Aber wir wollen nicht meckern: Die Lehrer waren locker drauf, wir hatten kaum Stress untereinander, das Handyverbot war außer Kraft gesetzt, wir durften aufbleiben, solange wir wollten und irgendwie - keine Ahnung warum - wurde diesmal nicht so genau hingeschaut, wenn wir unseren Spaß miteinander hatten