Ausflug Klasse 8

Schad-Ausstellung im Mönchehaus Museum Goslar: Der Linie Lang
Unsere Nachbarklasse hatte uns durch ihre selbst gestalteten "Schad-Skulpturen" im Schaukasten auf die Ausstellung im Mönchehaus Museum aufmerksam gemacht, so dass unsere Klassenlehrerin Frau Kynast für uns einen Besuchstermin im Museum fest legte.
Zum dritten Mal konnten wir das Mönchehaus-Museum besichtigen, und wir waren erstaunt, wie sich mit jeder Ausstellung die Räume zu verändern schienen.
Herr Weihe, ehemaliger Lehrer des CvDs, führte uns diesmal durch die Ausstellung, und er hatte Einiges für uns vorbereitet.
Schon im Eingangsbereich sahen wir die erste Skulptur und erfuhren Wissenswertes über den Bildhauer Robert Schad und das schwere und schwer zu bearbeitende Material (massives Vierkantstahl 4,5cm x 4,5cm!). Im Berufsorientierungsunterricht Metalltechnik hatten wir vor kurzem Kupfer und Messing zu Garderobenhaken "verarbeitet" und uns dabei schon schwer getan - kaum vorzustellen, wie Robert Schad zu solchen Ergebnissen kommen konnte.

Alle Kunstwerke ließen viel Spielraum zu "Assoziationen", d.h. wir sollten sagen, woran uns die Skulpturen erinnerten. Begriffe wie Vogelnest, Sitzgruppe, Lagerfeuer und Baum fielen, jeder sah etwas anderes, fast immer wurde "Gegenständliches" assoziiert, und das trotz des linearen, starren Materials.
Wir fertigten eine kleine Zeichnung eines Ausstellungstücks unserer Wahl an und stellten diese vor.
Nicht jeder von uns wollte anschließend selbst ein Kunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes "nachstellen", aber witzig fanden wir es alle, wenn es unseren Mitschülern das gelang.
Im Werkraum des Museums ließen wir uns zu weiteren künstlerischen Aktivitäten nieder: wir zeichneten Abbildungen von Skulpturen und montierten diese anschließend in Landschaftsfotos, die Herr Weihe uns mitgebracht hatte.
Er gab uns die stark vereinfachte Form des Vierkantstahls, sprich: ummantelten Draht, aus dem wir eine Skulptur herstellen sollten. Björn hatte die gute Idee, diesen über Kanten zu biegen, so dass wir zu originellen Ergebnissen kamen.

Zum Schluss gab es ein Lob für uns als Klasse, worüber wir uns freuten, und einen Applaus für Herrn Weihe als Dankeschön für die interessante Führung.
Wir konnten von diesem Museumsbesuch viel mitnehmen nicht nur die eigenen "Kunstwerke", die jetzt ebenfalls einen Schaukasten unserer Schule zieren, sondern auch viele Eindrücke und Informationen über die Kunst von Robert Schad.

Wir bedanken uns darüber hinaus bei dem Mönchehaus Museum für den informativen Vormittag!
(Klasse 8, April 2010)

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