Die Worthschule kann den Umzug planen
Rat stimmte der Verlagerung zur Pestalozzischule zu Kritik am engen Zeitplan Alte Argumente ausgetauscht
Von Friedrich Metge

Es dauerte seine Zeit, bis der Beschluss für den Umzug der Worthschule in das Gebäude der Pestalozzischule gefasst war. Erst wurden angesichts der großen Zuhörerzahl noch einmal alle hinlänglich genannten und bekannten Argumente ausgetauscht, letztlich aber stimmten SPD/FDP und CDU. dafür, Bürgerliste, Linke und Bündnisgrüne dagegen. Allerdings wird es den Umzug erst nach Abschluss der Baumaßnahmen geben und die beiden Schulen intensiv mit in die Planung einbezogen. Der Umzug könnte im Herbst erfolgen.

Die Worthschule, machte Renate Lucksch (SPD) deutlich, brauche ein neues Zuhause, aber erst müsse auf die Menschen, dann auf die Gebäude Rücksicht genommen werden. Das Ergebnis der Beratungen, betonte Carlos Mateo (CDU), sei gut, der Weg dahin nicht, auch wegen der Sicherheitsbedenken des OB. Der betonte noch einmal, die Sicherheitslage zwinge zum Handeln.

Schon zu Beginn seiner Rede, in der er die Historie des geplanten Umzuges noch einmal Revue passieren ließ, hatte Claus Roschanski (CDU) bereits die Zustimmung seiner Fraktion signalisiert, trotz einiger Bedenken. Doris Juranek (Bündnisgrüne) mahnte, trotz des Zeitdrucks dürfe sich der Rat das "Lenkrad" nicht aus der Hand nehmen lassen, während Rüdiger Wohltmann (Linke) kurz und bündig anmerkte die Zusammenführung der Schulen sei nicht hinnehmbar, der Zeitdruck zu groß.

Die Bau- und Umzugskosten liegen bei rund 2,13 Millionen Euro. Einfließen sollen auch Mittel aus dem Konjunkturprogramm II

GZ vom 22. Mai 2009