Der Uhrenturm

Der Uhrenturm

wird vorerst verschwinden.

Worthschule: Umzug im Oktober
Großbaustelle am Georgenberg: Pestalozzi-Förderschule soll in den Herbstferein neuen Nachbarn bekommen
Von Frank Heine
GOSLAR. Die Herbstferien sind das neue Ziel: In den ersten beiden Oktober-Wochen soll der Umzug der Grundschule Worthstraße ins Schulgebäude am Georgenberg erfolgen. Auf Goslars Millionenbaustelle geben seit der Vorwoche diverse Handwerksfirmen mächtig Gas, damit dieses Vorhaben gelingt.
"Stand heute kriegen wir das gut hin. Wolf-Dieter Stelle, Leiter des Goslarer Gebäudemanagements (GGM), zeigt sich optimistisch, was den neuen Zeitplan angeht. Das ursprüngliche Ziel der Stadtverwaltung, schon mit Start des neuen Schuljahres am 6. August loszulegen, hatte die Politik zugunsten eines vorgeschalteten Gedankenaustausches zwischen den künftigen Nachbarn unter einem Dach verschoben: Die Kollegien der der katholischen Bekenntnisschule Worthstraße und der Pestalozzi-Förderschule saßen mit dem GGM vor Baubeginn zu Rate, um möglichst großes Einvernehmen herzustellen.,, Beide Schulen haben sich aktiv eingebracht", erklärt Stelle.

Der Uhrenturm

Der Uhrenturm

wird vorerst verschwinden.

Die Vorgabe der Politik Inhalt vor Tempo führte allerdings auch zu einem um drei Wochen verzögerten Baustart, Konsequenz: Die Pestalozzischule muss nach den Sommerferien noch mit Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten leben. "Wir versuchen, den Lärm und den Dreck zu minimieren, ganz vermeiden geht wohl nicht", sagt Stelle. Außerdem funktionieren nicht alle Ausschreibungen auf Anhieb: Beim Dach habe das GGM mit reduzierten Leistungen auf die erhöhte Preissituation reagiert. So wird der schmucke Uhrentunn zunächst aus Kostengründen nicht wieder auf das Gebäude gesetzt. Letztlich haben wir aber alle Aufträge an den Mann gebracht", sagt Steile.
Markante Punkte des Umbaus sind unter anderem die Verlagerung der Verwaltungs- und Lehrerzimmer in ein ausgebautes Dachgeschoss, wo eine etwa 30 Meter lange Gaube entsteht. Die Lehrküche wird vom Erd- ins Untergeschoss verlegt und erhält eine Atrium-Freifläche vor der Tür, um mehr Licht zu bekommen, Die Worthschule wird später im Ostflügel zum Hohen Brink hin untergebracht. Der Pausenhof wird gemeinsam genutzt."Wir wollen keine Barrieren", sagt GGM-Chef Stelle.