Die Worthschule zieht ein

Begrüßung

Lärm und Stress haben ein Ende
Worthschüler sind an den Georgenberg umgezogen Schulstart im neuen Gebäude nach den Herbstferien
Von Anna Tietze
GOSLAR. Es ist vollbracht: Die Worthschüler haben ihr altes Domizil in der Innenstadt verlassen und sind am Freitag "mit Pauken und Trompeten" an den Georgenberg gezogen. Dort empfing sie die Pestalozzischule, mit der sie sich nach den Herbstferien das noch nicht ganz fertig sanierte Gebäude teilen werden.
"Wir ziehen um - ins Grüne" war auf dem großen grünen Banner zu lesen, das Worlhschul-Rektorin Beate Meyer-Albrecht am Freitag durch die Innenstadt bis zum Georgenberg trug. Eskortiert von der Goslarer Polizei folgten ihr mehr als 120 Jungen und Mädchen. Die Grundschüler zogen als Raupe verkleidet zu ihrer neuen Schule. Und damit dies auch jeder hören konnte, spielte das Berliner Trio "Jazz-Polizei" während des einstündigen Fußmarsches laut Gospels, Swing- und Jazzstücke. Den Kindern gefielen vor allem die Späße der Musiker, die unter anderem mit einer Konfetti-Pistole für Stimmung sorgten.
Mit dem Gospel "Oh when the saints" machte sich die 200 Meter lange Schüler-Raupe begleitet von Eltern und Lehrern auf den Weg. Die erste Klasse vorne weg, die Viertklässler bildeten das Schlusslicht. Und jede Gruppe zog noch einen Bollerwagen mit Umzugs-Gepäck hinter sich her. Am Georgenberg angekommen, wartete Rektor Udo Hausdörfer auf die Neuankömmlinge. In der Sporthalle wurde die in der Worthstraße begonnene "Worthi-Stunde" fortgesetzt.
Einige Pestalozzischüler stellten sich schon einmal mit einem Musikstück vor. Und letztlich sangen und tanzten alle gemeinsam. Vielleicht ein gutes Zeichen für die Zukunft? Denn neben der Freude der Worthschüler, endlich angekommen zu sein, wurden auch kritische Töne laut, Noch immer ist das Gebäude am Georgenberg nicht fertig saniert. Doch laut Gastredner Henning Binnewies solle bis nach den Herbstferien die Baustelle beseitigt sein. Und der Oberbürgermeister ist sich sicher: "Es ist gut, dass wir aus zwei kleinen Schulen zwar keine riesige, aber eine größere gemacht haben."
Zumindest die Stimmung bei den Kindern blieb vorerst ungetrübt, denn um 12 Uhr hieß es: Herbstferien! Traurig waren darüber auch die Lehrer nicht, die nun Umzug und Baulärm hinter sich lassen können.

GZ-Bericht vom 2. Oktober 2009

Kommentar