Schulprogramm

Das komplette Schulprogramm

Auszüge aus dem Schulprogramm

1. Schulprogramm- und Qualitätsentwicklung
Schule unterliegt naturgemäß einem ständigen Anpassungsprozess an fachliche und gesellschaftliche Entwicklungen.
Die Entwicklung eines Schulprogramms ist ein Instrument der Qualitätsverbesserung von Unterricht und Erziehung, das dazu dient, eine bewusste und
begründete Vorstellung über den eigenen Status zu gewinnen sowie die
künftigen Entwicklungsschritte transparent und für sich selbst überprüfbar zu
planen und voranzutreiben. Das Schulprogramm beschreibt demgemäß nicht einen Endzustand, sondern bildet den jeweils aktuellen Stand dieses Prozesses ab.
1.1. Maßnahmen zu Initiative und Steuerung der Qualitätssicherung und -entwicklung durch die Schulleitung
Der Prozess der Qualitätsentwicklung ist seitens der Schulleitung mit einer durch die Landesschulbehörde begleiteten Selbstevaluation systematisch eingeleitet worden. In einem ersten Konsenstreffen wurden Arbeitsschwerpunkte ermittelt, denen sich die Kolleginnen und Kollegen in Arbeitsgruppen zugeordnet haben. Nach einem kollegiumsintern veröffentlichten Fahrplan haben die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vorgelegt. Diese sind von der Gesamtkonferenz und vom Schulvorstand beschlossen und in das Schulprogramm aufgenommen worden.
Die systematische Fortführung des Prozesses wurde in mehreren Schritten mit der Festlegung neuer Arbeitschwerpunkte als Ergebnis einer vereinfachten Selbstevaluation initiiert. Es haben sich jeweils neue schwerpunktbezogene Arbeitsgruppen gebildet.
Zur Optimierung der Arbeit wird die Schulleitung künftig eine längerfristige Planung und Festlegung der Entwicklungsziele anstreben, wodurch sowohl der Prozess als auch das Gesamtziel an Transparenz gewinnen und Fortbildungsangebote systematisch für die Schulentwicklung genutzt werden können.
Zur Qualitätssicherung wird eine jährliche Evaluation durchgeführt, deren Kriterien die bestehenden Konzepte und Angebote der Schule an den Anforderungen des Orientierungsrahmens misst.

1.3. Derzeitiger Stand der Schulprogrammentwicklung
Folgende Konzepte und Projektbeschreibungen sind von der Gesamtkonferenz und vom Schulvorstand am 25. September 2008 beschlossen und in das Schulprogramm aufgenommen worden:
Konzept Schülervertretung
Konzept Beratung in der Pestalozzischule
Konzept Vertretung bei Unterrichtsausfall
Konzept Sportförderunterricht und Psychomotorik
Konzept Fitboxen
Projekt "Täglich ein gesundes Frühstück"
Projekt Schülerfirma "Presto"
Konzept Kooperation zwischen der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen und der Pestalozzischule Goslar im Rahmen des Wahlpflichtangebots "Unterrichtsbegleitung an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen"
Zur systematischen Fortführung des Entwicklungsprozesses haben Schulvorstand und Gesamtkonferenz gleichzeitig neue Arbeitschwerpunkte festgelegt und entsprechende Arbeitsgruppen installiert:
Möglichkeiten einer veränderten Unterrichtsorganisation (diese Anregung wurde auf Initiative der Schülervertreter aufgenommen. Die Gruppe befasst sich u. a. mit der Einführung von Wahlpflichtkursen, einem veränderten Unterrichts- und Pausenrhythmus, der Einführung von Fachunterrichts- und AG-Bändern)
Grundsätze und Kriterien zur Leistungsbewertung
Erstellung einer Schulhomepage
Die Arbeit an den Konzepten zur Medienkompetenz und zur Prävention von Suchtgefahren und Gewalt wurde von zwei Arbeitsgruppen fortgeführt.
Mehrere Konzepte wurden in Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Personalrat erarbeitet und in Dienstbesprechungen vorgestellt und diskutiert. Die Entwürfe wurden dem Schulelternrat zugeleitet, der Schülervertretung transparent gemacht und an einem Elternabend der Gesamtelternschaft der Schule vorgestellt.
Nach Beratung in all diesen Gremien haben Schulvorstand und Gesamtkonferenz am 19.02.2009 die Aufnahme der folgenden Konzepte in das Schulprogramm beschlossen:
Schuleigener Arbeitsplan zum Erwerb von Methoden- und Lernkompetenz
Schuleigener Arbeitsplan zum Erwerb von Medienkompetenz
Förderkonzept
Konzept zur Sicherheit und Gewaltprävention
Konzept zum Umgang mit Rauchen und Konsum alkoholischer Getränke
Konzept zum Umgang mit unerlaubtem Fehlen (Schulabsentismus)
Konzept zum Umgang mit Konflikten und Beschwerden
Konzept zur Einführung neuer Lehrkräfte
Schulgartenkonzept
Seit Februar 2009 hat eine Arbeitsgruppe von 3 Kolleginnen und Kollegen an einer Fortbildung "Lions Quest Baustein B" teilgenommen mit dem Ziel, das Lions-Quest-Programm verbindlich im schuleigenen Curriculum zu implementieren. Der entsprechende Beschluss wurde vom Schulvorstand am 14.09.2009 gefasst. Damit wird seit Beginn des Schuljahrs 2009/10 in den Klassenstufen 5 10 je eine Wochenstunde für Inhalte des Programms fest im Stundenplan verankert (s. 5.1.11).
Die Schulleitung hat einen Organisationsplan für die Schule erstellt (siehe 3.5.) und ihren eigenen Aufgabenbereich über die Erarbeitung eines Geschäftsverteilungsplans transparent gemacht (s. 3.6).
Bedingt durch die vielfältigen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Umbau des Schulgebäudes und dem Einzug der Worthschule (siehe unter 4.) musste die Schulprogrammarbeit seit Februar 2009 für etwa ein Jahr unterbrochen werden.