Auszug aus dem Schulprogramm

5.1.12. Fitboxen als Baustein zur Gewaltprävention
Beim Fitboxen handelt es sich um ein Fitnesstraining zur Steigerung des Selbstbewusstseins und zum Abbau von Aggressionen.

Innerhalb des Fitbox-Trainings erlernen die Schülerinnen und Schüler Boxtechniken von der Grob- bis zur Feinform und steigern ihre Ausdauerfähigkeit. Sie bauen Selbstwertgefühl auf und Aggressionen ab. Positive Erscheinungen sind die Verbesserung der Beweglichkeit und die Steigerung der Muskelkraft. Das Training legt sowohl auf die physiologische Entwicklung, als auch auf die technischen Inhalte (Bewegungsabläufe, Schlagtechniken) großen Wert. Fitboxen fördert und fordert alle motorischen Fähigkeiten (z.B. Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination).
Der Ablauf einer schulischen Trainingsstunde ist ritualisiert, durch klare Regeln strukturiert und steht unter dem Motto des gemeinschaftlichen Erlebnisses (soziales Lernen):
• Begrüßung
• gegenseitiges Anlegen der Boxbandagen
• Aufwärmen der Muskulatur mit dem Springseil
• Dehnen der Muskulatur
• Techniktraining (Punch, Haken, Uppercut etc.) am Sandsack
• Hanteltraining
• Intervalltraining
• Verabschiedung

Fitbox-Training bedeutet: Gemeinsam schwitzen, keuchen, schreien, schlappmachen, durchhalten, Gewicht verlieren, hart sein, Spaß haben, Willenskraft stärken, an die eigenen Grenzen gehen und Aggressionen abbauen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Boxen, powern sich dabei aus und gehen entspannt und mit dem guten Gefühl, viel für sich getan zu haben, in den Unterricht oder nach Hause.